Luna und der Mond

Der Mond fühlte sich sehr allein
in seinem Firmament.
Er dachte sich, es kann nicht sein,
das mich hier keiner kennt.


Er wollte doch, das jemand sang,
das er wurde geliebt
und ihm sein ganzes Leben lang,
die schönsten Träume gibt.

So schuf er dann in lauer Nacht,
ein zartes , lichtes Wesen,
das sich vereint, als Sternenpaar,
als wär`es nie anders gewesen.

Ein Leuchten,  jede Nacht war ihm
von Herzen nun beschert
und Luna, so ward sie genannt,
hat sich ihm nicht verwehrt.

Doch leider auch im Mondesglanz,
  .. nichts auf ewig währt.
So hat er dieses liebe Licht,
mit LEBEN dann genährt.

Der Tag, er kam, ganz unverhofft,
so sanft und voller Tränen.
Sie flossen durch, ins grüne Meer,
durch Lunas helle Mähnen.

Oh, du, mein Mond, du gabst mir  Licht,
so sanft sprach sie,  zu ihm.
Doch ewig sein,  das will ich nicht,
ich werde dir entfliehn.

Er liebte sie, mit tränend Blick
  und ließ sie hell erstrahlen.
Damit er nie alleine ist,
mit seinen Seelenqualen.

Nun leuchet sie am Himmelszelt,
als **Sternschnuppe** über die Welt.
Wird immer ihm, ein Helfer sein,
und lässt ihn niemals mehr allein.

Des Nachts, wenn sie das Meer berührt,
den Schmerz in ihrer Seele spürt,
dann führt sie Menschen in das  Licht,
ganz leis' der Mond, die Tränen bricht.  ♥
 
 
(c) by    Isabella Rossa